Schlagwort-Archiv: Lektorat

Preise

1986, noch während des Studiums, eröffnete ich ein Schreibbüro mit Lektorat. Eine der ersten Kundinnen war eine junge Frau, die ihre Abschlussarbeit getippt haben wollte. Als ich ihr den sorgfältig kalkulierten, durchaus marktüblichen Preis dafür nannte, erbleichte sie: “Waas! Was ist denn da so teuer dran? Das Papier?”

Wenn ich mich heute daran erinnere, fällt mir der folgende Witz dazu ein:*

In einem podolischen Nest bleibt ein Reisender mit seinem Automobil stecken. Alle Mühe, den Wagen selber zu reparieren, ist vergeblich. Man ruft den jüdischen Dorfklempner. Dieser öffnet die Motorhaube, blickt hinein, versetzt dem Motor mit einem Hämmerchen einen einzigen Schlag – und der Wagen fährt wieder!  “Macht 20 Zloty”, erklärt der Klempner. Der Reisende: “So teuer?! Wie rechnen Sie das?” Der Klempner schreibt auf:
Gegeben a Klopp   1 Zloty
Gewußt wo          19 Zloty
Zusammen          20 Zloty

*Quelle: Jüdische Witze. Ausgewählt und eingeleitet von Salcia Landmann, 18. Aufl., München 1976, S. 64/65.

*

Schlichtungstee verboten

Es ist eine besonders zu würdigende Leistung, in deutscher Sprache eine wissenschaftliche Arbeit zu schreiben, wenn man in einem völlig unterschiedlichen Kulturkreis – hier: China – und mit einer sinotibetischen Sprache aufgewachsen ist, der ein grundlegend anderes Denk- und Schriftsystem zugrunde liegt. Ich lektorierte diese Arbeit. Für mich lag die Herausforderung darin, spezifische Inhalte und sprachliche Bilder zu verstehen, das Gemeinte nachzuvollziehen und adäquat zu formulieren. Tiefschürfende, fast philosophische Gespräche mit Herrn Chen nicht nur zum Thema, sondern auch über „Gott und die Welt“ begleiteten das nicht einfache, doch ganz und gar angenehme Lektorat. Am besten gefiel mir diese Stelle – weil sie die Mediatorin in mir ansprach ;-) – aus Kapitel 3.3.5, „Orte der Schlichtung“:

„Die [chinesischen] Teehäuser übten auch gewisse Schlichtungsfunktionen aus, sie waren so etwas wie ein ‚halbes Zivilgericht‘ (ban minshi fatingfating 半民事法庭). Wer nicht ehrerbietig gegenüber den Eltern war, wer seine Ehefrau und Kinder misshandelte oder wer sich sonst schlecht benahm – in solchen moralischen Angelegenheiten blieb die staatliche Strafverfolgung eher machtlos –, der konnte in Teehäusern gemaßregelt werden; kam es zu Streitigkeiten zwischen einfachen Leuten, so konnten die Betroffenen im Teehaus ‚Anklage‘ erheben. Die Mächtigen am Ort wie Gemeindevorsteher, Landadel oder auch Lokaldespoten fällten dann die ‚Urteile‘. Beide Konfliktparteien luden redegewandte Leute vor und die ‚Gerichte‘ ließen sich die Argumente beider Seiten ausführlich erklären; daneben traten die Stammkunden als Geschworene auf, sie konnten auch, den gesellschaftlichen moralischen Werten folgend, ihre eigene Meinung äußern. Alle Teilnehmer tranken, redeten und urteilten. Wenn die Schlichtung gelang, bezahlten die ‚Verlierer‘ die Rechnung, aber wenn beide Seiten schuldig waren, teilten sich die beiden Parteien die Rechnung. Dieses Verfahren hieß ‚Schlichtungstee trinken‘ (chi jiangcha 讲茶) oder ‚auseinandersetzen im Teehaus‘ (chaguan jiangli 馆讲理); schließlich war ein Teehaus kein offizielles Gericht. In diesen Verfahren scheiterten die Schlichtungen häufig und es kam manchmal zu Schlägereien, aber der Inhaber blieb gefasst, weil die ‚Verlierer‘ alle Kosten übernehmen mussten, auch die Rechnungen der betroffenen Kunden. […] Im damaligen Peking gab es oft Massenschlägereien, aber es gab auch immer jemanden, der zwischen den beiden Seiten schlichten wollte; alle Beteiligten saßen im Teehaus und der Vermittler schlichtete. Eine gelungene Schlichtung wurde mit einem gemeinsamen Essen abgeschlossen. Wenn beide Konfliktparteien keine Möglichkeit für eine Versöhnung sahen, konnte es zu handgreiflichen Auseinandersetzungen kommen. Aus diesem Grund wurde am Eingang mancher Teehäuser ein kleines Schild mit der Aufschrift ‚Schlichtungstee verboten‘ aufgehängt, was aber in der Realität nicht funktionierte.“*

*Bo Chen: Das chinesische Teehaus als Institution der Alltagskultur. Ein historischer Überblick unter besonderer Berücksichtigung der Republikzeit (1911-1949), Magisterarbeit im Fach Sinologie, Würzburg 2009.

„Ich denke immer an dich“

Kürzlich transkribierten wir rund 100 handschriftliche Briefe. Der Obergefreite H.S. schrieb sie an seine Freundin und spätere Ehefrau E.K. während des Zweiten Weltkriegs.

Während der Sommer 1944 für H.S. relativ ruhig gewesen ist, beginnt im Herbst das unbehauste „Zigeunerleben“ wieder. Anstatt eines festen Lagers oder einer dauernden Unterkunft ist die Truppe immer unterwegs. Es gibt keinen geregelten Tagesablauf, Schlaf wird zum Luxus. Konnte sich die Truppe Monate zuvor noch an requiriertem Federvieh satt essen, so müssen jetzt Kartoffeln gegraben werden. Die Nachrichten aus der Heimat sind nicht ermutigend, Städte in Ostpreußen, darunter die Heimatstadt von H.S., sollen zerstört sein.

„den 19.9.44
Meine liebe E.!
Habe inzwischen viele Briefe von dir / bekommen darunter 3 Stück mit Zigaretten / ich danke dir sehr dafür. doch du wirst / nun bestimmt in Sorge um mich sein / denn es ist schon lange her seit ich / dir geschrieben habe. Ja E[.] es ging / wieder beim besten Willen nicht. denn / was meinst du was hier so los ist. / Ich bin 6 Tage lang nicht zum / schlafen gekommen und dabei immer / die Nerven gespannt denn der Iwan / spaßt nicht. dann sind wir nun / wieder etliche Km rumgereist und / augenblicklich habe ich nun etwas / Ruhe aber wie lange. Bei dem ganzen / Rummel der hier los ist sollen auch / unsere Briefe und auch die Post von / [zu] Hause vom Iwan kassiert sein. / Na schadet alles nichts die Haubtsache / ist wir sind noch immer gesund // und haben die Hoffnung das es / mal besser wird. Ja und zu / Hause geht’s auch hoch her. Tilsit / soll ja auch völlig zerstört sein / und Kgb [Königsberg] und Ibg [Insterburg] wird ja auch / sehr mitgenommen sein. Nach dem / Kriege wird’s wohl nie an Arbeit / mangeln. Sonst ist hier nichts / neues. Es ist schon sehr kalt / und Nachts sogar frost. Ich glaube / aber bis zum Winter wird sich noch / alles entscheiden. Nun muß ich / für heute wieder schließen denn / wir müssen uns hier selbst ver- / pflegen und die Jungens warten / das ich helfe kartoffel graben. / ich denke immer an dich und / hoffe das wir uns trotz allem glücklich / wieder sehen. / Mit herzlichen Grüßen und / Küssen / dein H.“

Nur zwei Monate später – eine kleine Ewigkeit im Krieg – ist alles anders. H.S. ist verwundet und liegt in einem Hospital südlich von Hamburg. Zwar ist er der Front entkommen, hat aber russische Granaten gegen alliierte Bomben getauscht.

„den 21.11.1944
Meine liebe E.!
Habe deinen Brief vom 16. mit freuden / erhalten. Nun will ich dir auch gleich schreiben. / Wenn ich auch wenig schreibe so denke / ich doch oft an dich. Ich mußte eben unter- / brechen denn es war Fliegeralarm und / so 200 meter neben uns auf dem Bahnhof / fielen Bomben nun sind so etliche Fenster / bei uns rausgeflogen und ich dachte die / Bude stürzt zusammen. Na es ging / noch gut Hoffendlich kommt das nicht / oft vor den es könnte ins Auge gehn. / Sonst geht’s mir gut. Seit gestern habe / ich einen festen Verband und darum auch / anständige Schmerzen nun ist es wieder / anders und es geht immer besser. Liebe / E[.] es ist hier nun so ziemlich durcheinander / denn die Auftreten können sind aus den Gräben / zurück. Ich kann gar nicht mehr weiter schreiben / es ist auch ordentlich kalt geworden hier da ziehe / ich mir die decke über die Ohren. // Sei mir bitte nicht böse das ich dir jetzt so / wenig schreibe wenn’s mir besser geht und das / ist ja der Fall dann kommt schon mehr Post / das tut unserer Liebe ja keinen Abbruch / nicht wahr? / Mit herzlichen Grüßen und Küssen / bleibe ich immer dein / H.“

Mitte April 1945 ist H.S. soweit wieder hergestellt, dass er zur Nachbehandlung in ein weiteres Lazarett verlegt werden kann. Die Reise von Winsen nach Travemünde führt ihn über Lübeck, wo er lange auf den Anschlusszug warten muss. Die Züge sind überfüllt von Flüchtlingen.

„Lübeck, den 13.4.1945
Meine liebe E.!
Bin nun doch nach Travemünde ver- / legt worden. da ich in Lübeck über 5 / Stunden auf den Zug warten muß kann / ich dir schnell ein paar Zeilen schreiben. / Es ist ja eigendlich nicht weit von / Winsen bis hierher aber auf der Bahn / ist ein Betrieb, ich habe die Nase voll. / Hoffendlich werde ich in Travemünde / wenigstens angenommen. die Laz[arette] / sind ja alle überfüllt und die meisten können nach Hause oder sonst / wo [sie] hin wollen. Nun ist es ja nicht / mehr weit bis zu dir, Wenn’s Urlaub / giebt wirst du ja auch keinen Platz / mehr haben, es sind ja überall so viel / Flüchtlinge. Nun vorläufig genug / Alles Gute und recht herzliche Grüße / dein H[.] / Von Travemünde schreibe ich dir mehr.“

E.K. ist inzwischen mit ihrer Luftwaffeneinheit nach Bad Kleinen verlegt worden – das Paar, das sich zuletzt im Januar 1944 gesehen hatte, ist durch die Kriegsverläufe zuerst getrennt worden, um dann im Lauf des Winters 1944 und Frühlings 1945 immer näher aufeinander zubewegt zu werden: Schließlich finden sie sich in zwei lediglich zwei Bahnstunden voneinander entfernten Orten wieder. Am 8. Mai 1945 ist der Krieg in Europa zu Ende. H.S. und E.K. sind beide 23 Jahre alt. Sie werden im Dezember des gleichen Jahres heiraten.

[Quellen: privater Nachlass, mit freundlicher Erlaubnis]

 

Die Diagnose

Warum Patientengeschichten?*

Die Diagnose. Für die einen erlösend, den anderen ein lebensbedrohliches Urteil – in jedem Fall verkündet sie die Chance auf ein besseres Leben oder Leben überhaupt, der Ausgang ist jedoch ungewiss. Für jene, die einen Leidensweg von Arzt zu Arzt, von Klinik zu Klinik, mit unzähligen Infekten und massiv eingeschränkter Lebensqualität hinter sich haben, bedeutet die Diagnose, endlich zu wissen, woran sie leiden, und die Hoffnung auf eine adäquate Therapie. Für die anderen – und hier sind es die Eltern junger oder eben geborener Kinder – ist sie ein Schock: die Mitteilung, kein gesundes Kind zu haben, die eine langwierige und mühevolle Behandlung mit ungewissem Ausgang mit sich bringt. Die Diagnose heißt „Immundefekt“.

Leben mit einem Immundefekt. In diesem Buch sind 41 Geschichten versammelt. Alle handeln vom Leben mit der gleichen Krankheit in ihren unterschiedlichen Ausprägungen, sie beschreiben ähnliche Symptome, sich ähnelnde Leidenswege, fast gleiche Therapien. Und doch ist jede Geschichte einzigartig. Jede hat ihre je eigene Betonung, einen anderen Schwerpunkt. Wenn man alle aufmerksam gelesen hat – was nicht schwerfällt, weil sie atemberaubend sind –, dann bleibt ein tiefer Eindruck von der Vielfältigkeit, mit einer solchen Erkrankung und den mit ihr einhergehenden Ängsten, Sorgen und Nöten umzugehen. Manchmal wird man das Buch auch aus der Hand legen und eine Pause machen, weil das Erzählte erst einmal verdaut werden muss.

Jede Geschichte zeigt einen anderen Aspekt der Erkrankung auf, das macht jede einzelne besonders. Die Anordnung der Geschichten ist bewusst gewählt. Die meisten erzählen von „Erfolg“: bei der Bewältigung der Krankheit, von Heilung, von Überleben. Dass dies nicht so sein muss, zeigt der an den Anfang gestellte Nachruf auf Brigitte Greven; in der letzten Geschichte stirbt ein Kind. Sie stehen stellvertretend für jene, die ihre Geschichte nicht mehr erzählen können, und für den Schmerz derer, die den Verlust erlitten haben. Die ersten Geschichten schildern die Leidenswege Erwachsener, sie sind von den Betroffenen überwiegend selbst erzählt. Die letzten Geschichten sind die Geschichten der mit einem Immundefekt geborenen Kinder; hier sind es die Eltern, meist die Mütter, die ihr Erleben mitteilen und was es heißt, ein so schwer krankes Kind zu haben. Dazwischen, als Bindeglied gewissermaßen, stehen zwei Geschichten von jungen Erwachsenen, die von den Müttern erzählt werden; sie zeigen auf, dass das Mitleiden und Begleiten eines schwer kranken Kindes nicht mit dessen Volljährigkeit endet, und wie eine solche Erfahrung das eigene Leben dauerhaft prägt.

Fast jede Geschichte erzählt von Erfahrungen mit Ärzten und Kliniken. Von Pontius zu Pilatus rennen, als kranker Mensch mit seinen Beschwerden nicht ernst genommen werden, mit falschen Diagnosen kämpfen und falsche Therapien mit allen Nebenwirkungen durchstehen – das scheint unvermeidlich zu einer Immundefekterkrankung zu gehören, bevor sie diagnostiziert wird. Aber mit der Diagnose hören die Arzt- und Klinikbesuche nicht notwendigerweise auf, allenfalls wird es leichter, nur bei wenigen besteht danach die Aussicht auf Heilung. Viele der Erzählenden haben durch die zu späte Diagnostizierung des Immundefekts und inadäquate Behandlung dauerhafte gesundheitliche Schäden davongetragen, viele müssen durch die Krankheit mit lebenslanden Einschränkungen leben.

Am körperlichen Leiden seelisch zu erkranken, depressiv zu werden, kaum oder nicht damit fertig zu werden – mit allen damit verbundenen Einschränkungen, die eine psychische Erkrankung mit sich bringt –, dieser Aspekt scheint in vielen Geschichten auf, einige berichten explizit davon.

Ständig krank zu sein, ohne zu wissen warum, oder mit einer Krankheit behaftet zu sein, die kaum einer kennt: Die Geschichten zeigen auf, wie sich dadurch Lebensumstände verändern. Freundschaften gehen verloren und „es trennt sich die Spreu vom Weizen“: Wer bringt so lange und so viel Verständnis auf, wer hält das Leiden mit mir aus, wer spendet Trost und bietet tatkräftige Hilfe an? Durch die enorme Belastung brechen Familien, Partnerschaften, Beziehungen auseinander, und manche Mutter steht während der Therapiezeiten oder hinterher, wenn alles ausgestanden ist, mit ihrem Kind alleine da – auch solches klingt in den Schilderungen durch.

Wo Schicksalsschläge und Krankheit erlitten werden, da ist der Glaube nicht weit. Durch viele Geschichten zieht sich Glaube als „ein Beten und ein Hoffen“. Er findet sich zwischen den Zeilen, selten wird er ausgesprochen; nur in einer Geschichte liegt der Schwerpunkt ausdrücklich auf erlebten spirituellen Erfahrungen.

Das sind die einen Seiten der Erkrankung, es gibt auch andere. Durch fast alle Geschichten zieht sich ein unglaublicher, hartnäckiger und zäher Wille zu kämpfen, nicht aufzugeben und nicht lockerzulassen. Hier sind wahre Stehauffrauchen und Stehaufmännchen am Werk, die nach jedem Rückschlag, nach jeder Niederlage wieder aufstehen, von vorne anfangen, weitermachen. Und fast alle berichten von intensiver Hoffnung; sie überwiegt die Zweifel, ob man das Richtige tut, stärkt die Entscheidungsfähigkeit und erleichtert Verantwortung, wenn Eltern zum Beispiel für ihre Kinder entscheiden müssen. Und von den Kindern kann man nur lernen – da versagt die Sprache.

Fast jede Geschichte spricht von Dankbarkeit und endet mit Dank. Die Erzählenden sind nicht nur erleichtert darüber, dass endlich eine Diagnose gestellt, eine Therapie wirksam oder gar Heilung gefunden wurde, sondern sie sind zutiefst dankbar – und sie nützen die Gelegenheit, in ihrer Geschichte öffentlich und ausdrücklich den Menschen zu danken, die sie auf ihrem Leidensweg begleitet und unterstützt haben. Auch das gehört zu den besonderen Aspekten dieser Geschichten.

Vielen erwuchs das Bedürfnis, andere Betroffenen zu unterstützen – sie wollen Leidenswege verkürzen, lindern oder – am besten! – vermeiden helfen. Sie tragen dazu bei, indem sie sich in der dsai engagieren, sich für Aufklärung über Immundefekte in der Bevölkerung, für Untersuchungen wie das Neugeborenen-Screening oder neue Therapiemöglichkeiten einsetzen. Nicht umsonst ist ihnen die dsai wie eine Familie – denn nicht nur ähnlich erfahrenes Leiden verbindet, sondern auch das gemeinsame Ziel, es künftig möglichst zu verhindern.

Für dieses gemeinsame Ziel erzählen die Autorinnen und Autoren – stellvertretend für viele andere Betroffene – ungeschminkt und ohne Pathos von ihrer Diagnose, von ihrem Leben mit einem Immundefekt. Darum Patientengeschichten.

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*Die Diagnose. Leben mit einem Immundefekt, bearbeitet und eingeleitet von Gabriele Gerstmeier, herausgegeben von der dsai, Deutsche Selbsthilfe Angeborene Immundefekte e.V., Schnaitsee 2011, S. 17-19. (Bezug über www.dsai.de)