Schlagwort-Archiv: Kunst

Sonntagsbeilage, 13. Juli 14

Den Freitagnachmittag verbrachte ich in besonderer Gesellschaft, nämlich mit Cuthswyth und Kilian, Hieronymus und Dunstan aus Schottland.
In dieser Form werden wir nicht wieder zusammenkommen – und hätte ich mich getraut und meine weißen Baumwollhandschuhe dabei gehabt, dann hätte ich sie sogar anfassen können. Aber ich weiß, was sich gehört.

Cuthswyth war Äbtissin in einem Kloster in der Nähe von Worcester, möglicherweise Inkberrow (Eng.). Sie hat ungefähr zwischen 650 und 700 gelebt, man findet ihren Namen in zwei Urkunden um 700.
Cuthswyth hat ein Buch besessen, nämlich einen Kommentar von St. Hieronymus über das Buch Ecclesiastes (auch Kohelet oder Prediger) – allerdings war es keine Neuausgabe, sondern auch schon circa 200 Jahre alt, geschrieben um 500 in Italien, vielleicht Rom.
Aus Gründen, die wir nicht mehr erfahren werden, hat Cuthswyth ihren Namen in dieses Buch geschrieben. Genau schrieb sie: „Cuthsuuithae boec thaerae abbatissan“. Das „abbatissan“ hat sie in der folgenden Zeile noch einmal wiederholt. Schauen Sie selbst!

Es ist äußerst ungewöhnlich, daß man in einem frühmittelalterlichen Buch einen Besitzeintrag findet – und noch ungewöhnlicher ist, daß es der Name einer Frau ist. Aber es gibt Hinweise auf frühe Schreiberinnen – zusammengetragen in diesem Artikel von Dr. J.A. KOSTER. Wenn die Datierungen korrekt sind, dann ist dieses früheste Zeugnis von geschriebenem „Englisch“ älter als „Beowulf“; das englische Nationalepos ist erst gegen Ende des zehnten Jahrhunderts schriftlich fixiert worden und nach allgemeiner Ansicht im Lauf des achten Jahrhunderts entstanden.

DAS Schaustück aber war ein Band des Würzburger Kilians-Evangeliars aus dem neunten Jahrhundert: Wir durften M.p.th.f.66 aus nächster Nähe sehen.

Der Anlass für diese äußerst ungewöhnlich Schau war, dass die Digitalisierung der Würzburger Dombibliothek abgeschlossen ist (Liste der Ms.). Das gesamte Projekt wird weitergehen, aber dies ist ein besonderer Meilenstein für das ganze Unterfangen.

In dieser Form wird eine Besichtigung der Bücher nicht mehr stattfinden – die Digitalisate stehen nun weltweit zur Verfügung: Die Wiedergabe ist farbtreu (vorausgesetzt, man hat seinen Monitor kalibriert); es ist möglich kleinste Details zu vergrößern; es ist möglich zu messen – Abstände genau festzustellen – und man kann sich einfach an den Illuminationen freuen. Und das alles, ohne dass den Originalen etwas passiert – die wurden noch am Abend an ihren sicheren Aufbewahrungsort zurückgebracht und dort bleiben sie, ungestört und ungefährdet für hoffentlich noch lange Zeit.

Zu meinen Lebzeiten werde ich Cuthswyth nicht wieder sehen.

(mg)

Sonntagsbeilage, 29. Juni 14

Ida Kerkovius

Als man sie 1958 zur Professorin ernannte und 1962 als Ehrenmitglied in die Staatliche Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart aufnahm, war sie schon 80 bzw. 84 Jahre alt. Ihre Arbeiten, sowohl Malerei als auch Gewebe, zeichneten sich durch intensive Farben aus, so dass man leicht auf die Arbeit einer jüngeren Person schließen konnte.

Ida KERKOVIUS (1879-1970) wurde als viertes von zwölf Kindern eines Landbesitzers in Lettland geboren und wuchs auf dem Gut Saadsen in der Nähe von Riga auf. Nach dem Schulbesuch qualifizierte sie sich als Kunstlehrerin. 1902 unternahm sie eine Studienreise nach Italien und blieb danach in der Künstlerkolonie in Dachau, die sich um Adolf HÖLZEL (1853-1939) gebildet hatte. HÖLZEL ist wohl einer derjenigen, deren Bedeutung mehr in der Lehre und im Bestärken der Schüler liegt als in der eigenen Produktion.
Ihr erster Besuch in Dachau dauerte nicht lange; sie musste nach Lettland zurückkehren und blieb dort bis 1907. Nach einem kurzen Aufenthalt in Berlin folgte sie HÖLZEL, der seit 1906 an der Stuttgarter Akademie die Kompositionsklasse leitete. Sie trat in die Meisterklasse ein und wurde seine Assistentin, ab 1911 unterrichtete sie selbst Studenten, die sich auf die Aufnahme in die Akademie vorbereiteten.

Ihre erste Einzelausstellung hatte sie 1912 in der „Sturm“-Galerie von WALDEN. Ab dieser Zeit gilt sie als unabhängige und etablierte Künstlerin. Ebenfalls im Jahr 1912 hat sie ihre erste Begegnung mit den Arbeiten von CEZANNE und van Gogh, den Modernen. 1916 nimmt sie zusammen mit BAUMEISTER, SCHLEMMER und ITTEN an der Ausstellung „Hölzel und sein Kreis“ teil, und als sie von 1920 bis 1923 als Lernende an das Bauhaus in Weimar geht (jeweils in den Wintersemestern), begegnet sie diesen ehemaligen Mitschülern wieder, die dort lehren. In der Klasse von Gunda STÖLZEL erlernt sie das Weben – Bildwirken ist der korrekte Ausdruck –, KERKOVIUS kehrt aber immer wieder nach Stuttgart in ihr Atelier zurück. In Stuttgart hat sie auch 1930 im Württemberger Kunstverein ihre erste wirklich große Einzelausstellung.

Natürlich werden ihre abstrakten und farbintensiven Werke als „entartet“ angesehen. KERKOVIUS weicht aus und reist durch Europa, sich der Landschaftsmalerei widmend. Nach Kriegsbeginn wird 1939 der Familienbesitz nahe Riga zerstört und damit ein großer Teil ihres Werkes. Während des Krieges lebt sie zurückgezogen, hat Privatschüler und webt. Im März 1944 schließlich wird ihr Stuttgarter Atelier komplett zerstört, so dass von ihrem bis dahin geschaffenen Werk wirklich kaum mehr etwas existiert. Sie kommt bei Freunden unter. Ab circa 1950 – sie ist siebzig – wird sie geehrt, Preisgelder ermöglichen ihr wieder zu reisen: Bretagne, Ischia, Gardasee. Ihre Schaffenskraft ist ungebrochen.

Ida KERKOVIUS hat sich nie vor der Farbe gescheut. Die Begegnung mit den Modernen, die Verbundenheit mit den Mitschülern, Lehrern und schließlich Kollegen wie KLEE, KANDINSKY, ITTEN und SCHLEMMER waren für sie entscheidend. Sie hat auf allem gemalt, was zur Verfügung stand, von Postkarten bis Tapete, und blieb Zeit ihres Lebens offen für Neues, neugierig. Wie ihr Lehrer HÖLZEL hatte sie viele Schüler. Ihr Credo war, dass nicht das beendete Bild das Wichtigste sei, sondern der Weg dorthin, Konzentration und Rhythmus. Über ihr Privatleben habe ich nichts im Netz gefunden. Erfreulicherweise ist der Wikipedia-Artikel jetzt etwas ausführlicher als noch vor einigen Jahren.

(mg)

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Stunden der offenen Tür

Wir danken allen, die uns in den Stunden der offenen Tür besucht haben, herzlich für ihr Kommen! Die Zahl der Gäste war überschaubar, die Stimmung gut, die Atmosphäre entspannt. Das Programm und die Ausstellung gefielen. Schön war’s! Beste Grüße, bis zum nächsten Mal …

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 Blick durchs Fenster zu Beginn

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Im Gespräch

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 Rauchertischchen

Event 4

 Noch ein Gespräch

 Event 95

 Entspannte Gäste

Event 7

 Vortrag zur Geschichte des Hafens

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 Illustration zum Treideln auf dem Main

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 Aufmerksame Zuhörerinnen und Zuhörer

Event 92

Raucherpause

Event 91

 Vortrag „Des Pudels Kern“

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 Über Lösungen

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Die Künstlerin und der Historiker
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Ordnung

„BUSCHs Geschichten entwickeln ihre Dynamik erst von dem Punkt an, wo der Widerspruch zwischen äußerem Anschein und dahinter verborgenem Wesen durch ein mehr oder weniger zufällig herbeigeführtes Ereignis vollständig hervortritt. Nichts bleibt dann von dem Prozeß verschont, in dem sich Bewegung und drängender Wille gegen Ruhe und Beharrung durchsetzen. Nicht als eine Apotheose der ewigen Unveränderlichkeit der bürgerlichen Alltagswelt darf daher Buschs Werk aufgefaßt werden, es zeigt gerade deren Veränderlichkeit und Labilität. Mit der Pfeife des Lehrer Lämpel fliegen auch sämtliche Gegenstände seiner Behaglichkeit durch die Luft, Huckebein zerstört die Küchenordnung der Tante, und ob Kinder oder Tiere, ihre Wirksamkeit hat gerade für die alltägliche Ordnung der Dinge katastrophale Folgen. Gewiß folgt auf die Zerstörung der Ordnung deren Restauration und die Schlußbilder einer jeden Geschichte führen deren Ergebnis vor. Busch läßt jedoch keinen Zweifel daran, daß auch die vorläufig ist und jeder Augenblick aufs neue den Umschwung bringen kann. Die Dinge haben in den Bildergeschichten diese einzige Bedeutung, ihre eigene Unfestigkeit sinnfällig zu machen, zu zeigen, wie wenig Verlaß auf die Ordnung ist, die sich durch sie hindurch verwirklichen soll. Es gibt in Buschs Bilderfolgen keine blinden Motive, wenn ein Topf ein Loch zeigt, wie in Huckebeins zweitem Abenteuer, kann der Leser sicher sein, daß eben daraus neue Verwicklungen folgen werden, liegt irgendwo ein Besen herum, wie in der folgenden Szene derselben Geschichte, so beschränkt sich seine Funktion auf die eines Hebels zur Kraftübertragung, und erscheint im Bild ein wohlgepflegtes Blumenbeet, so allein zum Zwecke, gleich verwüstet zu werden, wie Plisch und Plum es klarmachen. Indem Busch derart hartnäckig auf der Zerbrechlichkeit gerade des scheinbar Sichersten beharrt, jener Alltagswelt nämlich, die stillschweigender bürgerlicher Übereinkunft nach dem öffentlichen, politischen wie beruflichen Zugriff entzogen sein sollte, versetzt er auch dem Selbstbewußtsein seiner Leser einen empfindlichen Stoß, das sich ja meist alleine auf die Verfügungsgewalt über diesen Bereich gründet. Denn die Konstitution dieses Bewußtseins ist abhängig von den Gegenständen, die ihm gegenüberstehen – ist deren Ordnung Abbild von Werten und Normen, so stabilisiert sie auch umgekehrt immer wieder deren Geltung und Bestand. […]

Wilhelm Busch hat sich zu dieser Auffassung nie ausdrücklich bekannt, die doch gegen Endes des [19.] Jahrhunderts immer mehr Anhänger gewann, aber sein gesamtes Werk hat sie in sich aufgenommen, besteht aus nichts anderem als den Bewegungsgestalten der Wirklichkeit, illustriert den Prozeß, in dem alles feste, alle scheinbar bleibenden Verhältnisse in Fluß geraten, und gerade die nie lösbaren Spannungen, der Kampf und die Ausbrüche des Chaos, werden zu Gegenständen des ästhetischen Genusses. Uneingestanden noch bei Busch, der gleichwohl die Zwiespältigkeit der ästhetischen Welterfahrung bei den Niederländern, bei Brouwer und Teniers, stets betonte und den Neffen gegenüber verriet: ‚Was auf Beobachtung beruht ist immer interessant, ob’s sich um Grafen oder Lumpen handelt. Die Lumpen sind mir fast noch lieber als die anderen, die konventionellen Menschen.‘“*

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*So charakterisiert Gert UEDING die anarchische Kunst von Wilhelm Busch in seinem Buch: Wilhelm Busch. Das 19. Jahrhundert en miniature, Frankfurt am Main 1986 (suhrkamp taschenbuch 1246), S. 169–171.

(Lesefrucht: mg)

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Kunst kommt von Können …

… und dass Monika Thaller eine wahrhafte Künstlerin ist, daran wird keiner mehr zweifeln, der sich in ihre frisch aus der Taufe gehobene Website vertieft hat:

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http://www.monika-thaller.de/

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„Die bewusste Formulierung ‚Kunst kommt von Können‘ ist zuerst in Herders Kalligone aus dem Jahr 1800 belegt. Im ersten Kapitel des zweiten Teils, ‚Natur und Kunst‘ heißt es:

‚Kunst kommt von Können oder Kennen her (nosse aut posse), vielleicht von beiden, wenigstens muß sie beides in gehörigem Grad verbinden. Wer kennt, ohne zu können, ist ein Theorist, dem man in Sachen des Könnens kaum trauet; wer kann ohne zu kennen, ist ein bloßer Praktiker oder Handwerker; der echte Künstler verbindet beides.'“
(gefunden auf Wikipedia.de)

Symbolsuche

„In meiner Volontärzeit in Regensburg lernte ich einen dortigen Altjournalisten kennen, der bei seinen Berichten im wesentlichen mit sechs Wörtern auskam: ‚Veranstaltung’, ‚Maßnahme’, ‚durchführen’, ‚stattfinden’, ‚teilnehmen’ und ‚Initiative’. Das las sich dann etwa so: ‚Nach Durchführung der Veranstaltung kommt es zu einer weiteren Initiative mit einer Maßnahme aller Teilnehmer.’ Im Zweifelsfall war die gemeinte Maßnahme ein Hochamt im Dom.

Das Wörterbuch des Unmenschen? Aber woher denn. Den verehrlichten Altjournalisten – R.i.P. – sehne ich als richtungsweisend und maßstabsetzend oft zurück; z.B. wenn mich Geschoße wie das folgende aus der ‚Süddeutschen Zeitung’ blenden, nein, in diesem Fall nicht von Kaiser, sondern von Doris Schmidt, welche über ‚Beuys’ religiöse Wurzeln’ dies zu Papier bringt:

‚Das Missionarische, das Beuys’ gesamt Werke’ – möglicherweise ein Druckfehler – ‚gesamte Werke, seinen Objekten wie seinen Aktionen anhaftet, ist legitim. Seine Symbolsuche, die sich immer wieder zum Motiv des Kreuzes wendet, hängt zunächst mit Aufgaben im Bereich der religiösen Thematik zusammen. Die Kreuzform bleibt lange Beuys’ zentrales Thema …’

War’s b’suffa, dös Madl? Jaja, es is’ wirkli a Kreuz mit denane Symbolsuachereien, die wo se aa no an dene Motive hinwend’n!

’O meio mei!’ (Karl Valentin) – bei meinem Regensburger Altjournalisten jedenfalls hätte der Sachverhalt schon mannhafter getönt: ‚Eine Missionsveranstaltung wird derzeit im Werk von Beuys durchgeführt. Auch zahllose Kreuze nehmen teil. Anschließend findet noch eine Symbolsuche statt.’“*

*Henscheid, Eckhard: Sudelblätter, 6. Auflage Zürich 1996, S. 79 f.

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Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. (mg)

Quintessenzen*

Der Gläubige umgibt das Heilige und seine Kraft mit Vorstellungen davon; die Erkenntnis des Heiligen löst bestimmte Gefühle im Gläubigen aus; das Heilige veranlasst den Gläubigen zu einem bestimmten Verhalten und zu Handlungen. Handlung ist Kult. Da das Heilige als eine Kraft gedacht ist, die sowohl rein als unrein sein kann, immer jedoch als Kraft, bleibt das handelnde Gegenübertreten sich gleich, sowohl im positiven Kult als im negativen zauberischen, abergläubischen Handeln: Bestimmend ist das „egoistische Wollen des Primitiven“.

Ich gehe mit ihm eine Liefer- und Leistungsbeziehung ein: Hilfe gegen Kerze. Menge und Qualität variieren, ebenso der Zeitpunkt der Lieferung. Die Konditionen lege ich fest, wie ich sie für angemessen halte. Vertragserfüllung von seiner Seite ist nicht gewährleistet. Das ist mein Risiko bei dem Geschäft.“

Ein Heiliger bringt einem kein Geld ein und er nimmt auch kein Geld an: Er verkauft nichts! Halbgare Gurus kommen daher und beantworten ALLES, selbst wenn ich nicht danach gefragt habe. Das ist der Unterschied zwischen einer Religion und einer Afferei. Das ist auch der Unterschied zwischen einem echten Heiligen und einem falschen. Wenn einer einem Mitmenschen vorschreibt, was er zu tun und zu lassen hat, und ihm weismachen will, dass ALLES einfach und gut ist, wenn er nur diese und jene Bedingung erfüllt und sein Hirn und sein Geld an der Türe dort abgibt – dann ist dieser eine ein schmieriger Scharlatan, aber ganz gewiss kein Heiliger.

Heilig – das hat etwas mit Heilung zu tun: heil sein, unversehrt sein, ganz sein, vollkommen sein. Heilige – das müssen Menschen sein, in denen andere Menschen etwas finden, was ihnen fehlt: was sie nicht sind, wessen sie bedürfen, wonach sie sich sehnen. Heilige sind durch ihr Heilsein in der Lage, etwas davon abzugeben und zu vermitteln. Sie haben einen Zugang zu etwas, worauf sich vielleicht ein tiefes inneres Sehnen der Menschen richtet: Sie vermögen diesen Zugang für andere zu eröffnen. Geleistete Hilfe zum „Heilwerden“: körperlich heil, seelisch heil, zwischenmenschlich heil. Wenn Heilige – die ja oft als Märtyrer daher kommen: geschunden, geplagt und umgebracht – Vorbilder sind, dann gilt das Sehnen wohl eher dem seelischen Heil: Innerlich so integer sein, so ganz und rund, dass das weltliche, hiesige Leid und „Unheil“ irrelevant wird. – Was hat Kunst mit dem Heiligen gemeinsam? Kunst vermittelt, wie der Heilige, einen Zugang zu menschlichen Erfahrungen jenseits von Wort und Ratio.

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*Wir verfassten den einleitenden Text zu der Arbeitsserie „Heilige für heute“ der Künstlerin Linda Schwarz im Herbst 2003 als Abschluss einer Reihe kleiner Texte, die sie auf ihre Bilder aufcollagierte. „Quintessenzen“ haben wir diesen Text genannt, weil in ihm ein mehrwöchiger und intensiver spiritueller Arbeitsprozess verdichtet ist.

Heilige für heute

Heilige für heute heißt das Thema, das die Künstlerin Linda Schwarz für eine Arbeitsserie wählte. Wir erstellten eine Reihe kleiner Texte dazu, die sie auf ihre Bilder aufcollagierte. Linda Schwarz lebt und arbeitet in Homburg am Main. Die Arbeitsserie „Heilige für heute“ umfasst 18 Unikate und wurde in mehreren Ausstellungen gezeigt.

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© 2003 DIAGNOSIS